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Eine Lösung für den Bonner Bahnhofsvorplatz – Eine Bürgeraktiengesellschaft

Das Bürgerbegehren 2012 mit dem Ziel, keine städtischen Anteile an der Südüberbauung an einen stark interessierten Investor zu verkaufen, damit eine so nicht gewünschte Bebauung verhindert wird, wirft die Frage nach einer besseren Lösung auf.

Sie wurde 2005/2006 in der Bürgerwerkstatt formuliert:
  • eine hochwertige, gegliederte und maßstäbliche Architektur, die den Übergang zur historischen Stadt prägt und damit den Empfangscharakter des Umfeldes unterstreicht;
  • eine gemischte und vielseitige Nutzung mit tragfähiger Einzelhandelsmischung, Büro, -Wohnen, Information, Dienstleistung und Kultureinrichtungen;
  • ein Verkehrskonzept für alle;
  • Raum vor dem Bahnhof;
  • Planungskompetenz bei der Stadt.
Solche Wünsche stehen für einen Investor nicht im Vordergrund, weil Investoren ihrer Planung immer eine hohe Renditeerwartung zugrunde legen werden, die nur mit einer massiven wirtschaftlichen Nutzung erreicht werden kann.Unsere „Rendite“ wäre das Ansehen der Stadt mit positiven Effekten für alle.

Deshalb muss die Bürgerschaft selbst aktiv werden. Dafür ist in den letzten Jahren das Modell der Bürgeraktiengesellschaft belebt worden, das an mehreren Orten in Deutschland erfolgreich war.
  • Schon 1884 ist auf diese Weise in Hagen der heute noch das Stadtbild prägende Stadtgarten entstanden.
  • Der Zoologische Garten in Köln ist 1859 auf diese Weise ins Leben gerufen worden.
  • 1930 Stadtgartenverein Bremen-Vegesack.
  • 2007 haben die Bürger in Moers am Niederrhein mit einer Bürger-Aktiengesellschaft das historische Peschkenhaus retten können.
Kennzeichen der Bürgeraktiengesellschaft sind: Kleiner Aktienbetrag – breite Streuung – geringe Renditeerwartung. Ein solches Angebot zur Hilfe bei der Stadtgestaltung spricht mehr Bürger an als eine Spendensammlung für ein elitäres Projekt, wie sie z.Z. in Bonn für ein neues Festspielhaus durchgeführt wird.

Oberbürgermeister Nimptsch hat zugesagt einen Verkauf städtischer Anteile an den Investor für den Ersatz der Südüberbauung nicht zu unterschreiben wenn die Finanzierung eines Neubaus nicht gesichert ist. Ein Nachweis dafür ist bis heute nicht erbracht. Die im Frühjahr auslaufende Baugenehmigung sollte deshalb nicht verlängert werden.

Dann kann die Bürger AG nach ihrer Konstituierung als Käufer für die Südüberbauung auftreten und nach dem Abriss zusammen mit der Stadt eine Neugestaltung im zu Beginn genannten Sinne finanzieren. Die Kosten für die ersten Gründungsschritte einer solchen AG könnten von der Stiftung Mitarbeit übernommen werden.

Die Einzelheiten der Neugestaltung sollten von der Stadt im Rahmen eines „Gestaltungsbeirates“ diskutiert werden. Solche Beiräte sind bereits in vielen Städten Deutschlands erfolgreich tätig, z.B. in Köln.

Interessenten an dem skizzierten Weg zur Lösung des Problems „Bahnhofsvorplatz“ sollten sich beim Verein „Pro Bahnhofsvorplatz Bonn“ melden: „info@pro-bahnhofsvorplatz-bonn.de

G.Bergerhoff (4.3.2013)
Aktuelles

››  Presseerklärung (11.5.2014)

Der Verein Pro Bahnhofsvorplatz Bonn e.V. lehnt unter den gegenwärtigen Umständen die Bebauung des Nordfelds ab, da ein verbindliches Gesamtkonzept für den Bahnhofsvorplatz fehlt.



Pro Bahnhofsvorplatz Bonn e.V., Mail: info@pro-bahnhofsvorplatz-bonn.de, Fax: (0228) 28 29 87